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[03. Dezember 2014] Auftakttreffen der Beteiligten zweier Verbundprojekte im Bereich Gesundheitswissenschaften

 

Wie lassen sich passgenaue Angebote zur Weiterbildung von Fachkräften des Gesundheitswesens entwickeln? Auf diese Frage Antworten zu finden, ist Ziel des Verbundprojektes »Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL)«. Neben der Universität Osnabrück sind die Hochschule Osnabrück, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, die Jade Hochschule und die Hochschule Hannover an diesem Verbund beteiligt. Am 16. Dezember treffen sich die Beteiligten mit Vertretern des zweiten großen niedersächsischen Verbundprojektes »Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften« (PuG), um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Sowohl KeGL als auch die erwarteten Gäste des Verbundprojektes PuG, tragen zur von Bund und Ländern im Jahr 2008 gestarteten Qualifizierungsinitiative »Aufstieg durch Bildung« mit einer unterschiedlichen Schwerpunktsetzung bei. Ziel der Qualifizierungsinitiative ist die Erhöhung von Bildungschancen für alle Bürgerinnen und Bürger. Ein wesentlicher Bestandteil ist in diesem Kontext die Öffnung der Hochschulen. Mit dem Auftakttreffen in Osnabrück beginnt der kontinuierliche Austausch zwischen den beiden Verbundprojekten der Qualifizierungsinitiative. Das Projekt KeGL verfolgt das Ziel, bedarfsgerechte und modularisierte Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal zu erforschen, zu entwickeln und zu erproben. Zur Zielgruppe gehören unter anderem Berufstätige, Personen mit Familienpflichten, Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer, beruflich Qualifizierte auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung sowie Bachelorabsolventeninnen und -absolventen mit Interesse an kürzeren Zertifikatsangeboten.

Die Projektlaufzeit umfasst den Zeitraum vom August 2014 bis zum Ende Januar 2018. Federführend von Seiten der Universität Osnabrück am KeGL-Projekt ist Prof. Dr. Birgit Babitsch. Die Gesundheitswissenschaftlerin sieht mit dem Projekt die Etablierung des Fachgebietes New Public Health mit den Schwerpunkten Versorgungs- und Professionsforschung in den Gesundheitswissenschaften in Osnabrück gewürdigt. Darüber hinaus trage es auch zu einer Öffnung der Universitäten für Berufstätige im Sinne der offenen Hochschule bei. »Letztendlich wird dieses Projekt zur Verbesserung der beruflichen Praxis und damit zur Verbesserung der Attraktivität der Berufe und der Versorgung führen.« Zu dem Treffen werden rund 35 Expertinnen und Experten erwartet. »Es wird sehr spannend zu erfahren, wie die beiden Verbünde ihren Beitrag zur Verbesserung der Durchlässigkeit von Bildungswegen leisten. Mit den regelmäßig geplanten Treffen können wir sicherstellen, dass wir die Synergien von KeGL und PuG bereits in der Förderphase gut nutzen können« so Prof. Babitsch.